Für eine Zyxel IKEv2 VPN-Verbindung auf dem Mac benötigt VPN Tracker die Zugangsdaten und technischen Einstellungen, die auf dem Zyxel Gateway eingerichtet wurden. Dazu gehören die öffentliche IP-Adresse oder der Hostname des VPN-Gateways, die Authentifizierungsmethode, der Pre-Shared Key oder Ihre Benutzeranmeldung sowie gegebenenfalls Remote-Netzwerk, DNS- und Identifier-Einstellungen.
Bei vielen Zyxel-Geräten kann die Einrichtung einfacher sein, wenn Ihre IT eine .mobileconfig Datei exportiert. Laut VPN Tracker Anleitung unterstützen Zyxel ATP, USG Flex und Nebula den Export solcher VPN-Konfigurationsprofile. VPN Tracker kann diese Datei als Apple Configuration Profile importieren und kompatible VPN-Einstellungen automatisch übernehmen. Das reduziert Tippfehler und ist besonders hilfreich, wenn mehrere Lehrkräfte oder Teammitglieder dieselbe VPN-Konfiguration benötigen. Mehr dazu finden Sie im Artikel
Zyxel Mobileconfig: VPN Profile in VPN Tracker importieren.
Wenn Ihre Schule ein Zyxel ATP Gateway nutzt, kann die VPN-Konfiguration alternativ über den Zyxel Connection Wizard vorbereitet werden. Der Artikel
Zyxel VPN auf Mac und iOS einrichten beschreibt unter anderem IKEv2 IPSec, Split Tunnel, einen eigenen IP-Adresspool für VPN-Clients und VPN-Benutzer im Wizard. Den Pre-Shared Key sollten Sie sich notieren, da er später in VPN Tracker benötigt wird.
Falls keine mobileconfig Datei verfügbar ist, tragen Sie die Werte manuell in VPN Tracker ein. Wichtig ist, dass Gateway-Adresse, Authentifizierung, Pre-Shared Key, Benutzername, Remote-Netzwerk und Identifier exakt zur Konfiguration auf dem Zyxel Gateway passen. Der allgemeine Artikel
IKEv2-VPN auf Mac, iPhone und iPad verbinden erklärt zusätzlich, welche Informationen für IKEv2-Verbindungen benötigt werden und wann lokale Identifier, DNS, Remote-Netzwerke sowie Phase-1- und Phase-2-Einstellungen relevant sind.
In der Praxis ist es oft am einfachsten, wenn der VPN-Gateway-Administrator die Verbindung einmal korrekt in VPN Tracker erstellt, testet und anschließend über die Team-Funktionen mit den betroffenen Nutzern teilt. So müssen einzelne Lehrkräfte oder Teammitglieder keine technischen Gateway-, Identifier- oder Phase-1-/Phase-2-Einstellungen selbst nachbauen. Die Anleitung
VPN Verbindung per TeamCloud teilen erklärt, wie sich eine geprüfte Verbindung im Team weitergeben lässt.
Wenn Sie die VPN-Einstellungen nicht selbst verwalten, fragen Sie Ihre IT am besten nach einer mobileconfig Datei oder alternativ nach Gateway-Adresse, VPN-Protokoll, Authentifizierungsmethode, Benutzername, Passwort, Pre-Shared Key, Remote-Netzwerk, Identifier-Typ und gegebenenfalls Phase-1-/Phase-2-Vorgaben.